Samstag, 5. Juli 2014

1050 Jahre Welbsleben: Der Sonntag

Eingeleitet wurde der Sonntag mit dem Festgottesdienst  um 09:30 in der Einetalhalle. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Bläser-Ensemble der Einetaler-Jäger, welches die Anwesenden mit einer schwungvollen Einleitung auf den ereignisreichen Tag einstimmte.  Frau Schabert verstand es, in ihrer Predigt eine nachvollziehbare Brücke zum Thema Geschichte-Tradition aus der Bibel und der Realität in unserem jubilierenden Dorfe zu schlagen.


In der Küche bereiteten die Frauen der Sportgruppe unterdessen alles für das große Eieressen vor. Ab 10:30 standen die Besucher Schlange, um ihre Portion abzuholen, ins Festzelt zu tragen und dort dem Frühschoppen-Konzert der Einetaler-Jäger zu lauschen. Erneut gab es kaum noch Platz im Festzelt. Im Fluge vergingen die zwei Stunden. Für einmal keine Konzertmitschnitte sondern ein großes Album unter dem Motto "und alle waren sie da".

Dazwischen wurden die Ehrengäste der Einetaler-Jäger verabschiedet. Bereits am Freitagabend war nämlich aus Aurich in Nordfriesland  der Shanty-Chor "Die blauen Jungs"  angereist. Damit wurde eine seit über 15 Jahren dauernde Tradition zwischen den Einetaler-Jägern und dem Chor fortgesetzt. Jedes Jahr besucht man sich und wohl die Wenigsten haben mitgekriegt, dass es am Samstagnachmittag ein kleines Konzert der Auricher gab, obwohl sie dieses Jahr nicht in Vollbesetzung antreten konnten.

Der Abschluss unserer Festivitäten wurde kurz nach 13 Uhr auf den Sportplatz verlegt. Dort fand nämlich das traditionelle Fussballturnier zwischen den Mannschaften der Ortsteile um den Wanderpokal der Stadt Arnstein statt. Hervorragend organisiert vom SV Welbsleben und unter reger Anteilnahme der Zuschauer aus den verschiedenen Fan-Lagern, konnte unsere Mannschaft mit einer makellosen Bilanz Wander- und Siegerpokal aus den Händen von Bürgermeister Sehnert und Ortsbürgermeisterin Dorge in Empfang nehmen. FotoalbumFür den Ausklang sorgte dann noch DJ Larry, während auf dem Festplatz bereits der Abbau des Festzeltes begann. Ach ja... auch die letzte Schale Rühreier fand bei den hungrigen Fußballern noch ihre Abnehmer :-)

So ging unser Jubiläumsfest harmonisch zu Ende. Oben beim Festplatz fand sich noch ein Grüpplein am Stehtisch, trank das letzte Bierchen - inzwischen aus Plastikbechern, da die Gläser schon verräumt wurden - ließ unser Jubiläum nochmals Revue passieren, und nicht nur dort wurde gefragt:  "Müssen wir jetzt wirklich 25 Jahre bis zum nächsten Großanlass warten?" Hoffentlich nicht!

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